Ärger auf Walhall

Die Götter der Germanen

 – eine Vorstellung voll Poesie und Witz. Der heitere Theaterabend erzählt vom Aufstieg
und Fall der nordischen Götterwelt. Da geht es um Götter wie Odin, der zwar eine Welt
erschaffen, sie aber nicht versteht; um Zwerge, die seit Urzeiten keine Frauen hatten,
und um Riesen, die tumb und ungeschlacht daherkommen und alles wieder zerstören
wollen. Mit dem formbaren aber leicht vergänglichen Material Papier lassen die Spieler
die Welt der Germanen entstehen und wieder zerfallen und haben Spaß dabei, der sich
auch auf die Zuschauer überträgt.
 
Presse:
Bildungsspaß
Vier Papierrollen, zwei Komödianten, eine multifunktionale Bühnenkonstruktion und
fernbediente Musik bilden das Gerüst der erfrischenden Sommerpremiere "Ärger auf
Walhall". Der neueste Streich der unermüdlich erfolgreichen Symbiose von
"Figurentheater Weidringer" und "Theaterfirma" entführte das Premierenpublikum
am Freitagabend im lauschigen Innenhof der Erfurter Musikschule in die graue Vorzeit
nordischer Göttersagen. Die rührend ungelenken Akademiker Bärbel Schauer (Christiane
Weidringer) und Manfred Svensson (Klaus Michael Tkacz) kämpfen neben eigenen
Beziehungswirren mit pädagogischem Eifer um die Vermittlung der verästelten Sagen
von Odin, Loki, Freia, und Thor nebst Riesen und Zwergen. Das geschieht so amüsant,
kurzweilig und ideenreich, dass selbst Unkundige sich sofort heimisch fühlen.
In rasantem Tempo spielen Weidringer und Tkacz sich in Vielfachrollen die
Geschichtsbälle zu, und kämpfen zudem bewusst und humorvoll kalkuliert
mit den Tücken des Bühnenalltags.


Spieler : Christiane Weidringer, Klaus Michael Tkacz
Regie: Harald Richter

Ausstattung: Ulrike Mitschke

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